Unfälle in der Schule passieren immer wieder. Sei dies im Klassenzimmer, auf dem Pausenplatz, beim Sport treiben, beim Werken, in der Schulküche, auf der Schulreise, im Klassenlager usw. Dann sind die Verunfallten auf rasche und kompetente Erste Hilfe angewiesen.
Lehrpersonen müssen wissen, was bei einem Unfall zu tun ist. Welche Sofortmassnahmen müssen getroffen werden? Wer und wie wird alarmiert? Was ist zu tun bis zum Eintreffen des Arztes oder des Rettungsdienstes?
Zu diesem Zweck haben die Lehrpersonen in einem Weiterbildungstag ihre Kenntnisse zu folgenden Themen aufgefrischt:
Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler haben sich freiwillig für diesen Tag als Figuranten zur Verfügung gestellt. Diese wurden von den Ausbildnern als Unfallopfer präpariert.


Schlimme Verbrennungen, tiefe Schnittwunden, Bewusstlosigkeit infolge Diabetes, Velounfälle und sogar eine Fingeramputation und vieles mehr wurden simuliert und mussten von den Lehrpersonen korrekt erstversorgt werden. Mit viel Geduld aber auch sichtlichem Spass haben die Schülerinnen und Schüler die unzähligen Übungen über sich ergehen lassen. Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön.


Abschliessend darf erwähnt werden, dass das siebenköpfige, professionelle Ausbildungsteam, das an sämtlichen Rettungssanitäterschulen und vielen Institutionen der Deutschschweiz tätig ist, eine hervorragende und aktuelle Weiterbildung geboten hat, deren Notwendigkeit niemand bezweifelt.
Beringen im Dezember 2009
Ursula Steinmann