Informationsabend

Gefahren im Internet

Am 3. September 2009 fand an der Schule Beringen ein Informationsabend für Eltern der Oberstufenschüler statt. Thema: Internet, Chancen und Gefahren.

Heute haben sehr viele Kinder und Jugendliche zu Hause Internetzugang und benützen diesen auch oft und gerne. Dies nicht nur für Schulzwecke, nein auch zur Freizeitgestaltung. Man trifft sich in Chatrooms, macht Online-Spiele, unterhält sich mit Kollegen im MSM, schaut sich Kurzfilme an auf Youtube, spielt in Virtuellen Welten, schreibt im Facebook Beiträge etc.

Das Internet bringt viel Gutes mit sich, doch leider birgt es auch viele Gefahren.

Viele Eltern sind sich dieser Gefahren zuwenig bewusst, oftmals haben Eltern auch weniger gute Kenntnisse über den PC und das Internet als ihre Kinder.

Kinder sind neugierig und probieren aus, dies manchmal stundenweise. Dies bringt Suchtgefahr mit sich und das Kind ist in kürzester Zeit mit einigen Klicks auf sehr bedenklichen Seiten zum Bespiel mit Pornographischem Inhalt oder mit Ausländer- oder Frauenfeindlichenraps etc.

Wissen Sie was virtuelle Welten sind, was Cyberstalking ist, was Cyberbullying ist, was virtueller Missbrauch ist oder was für Kurzfilme mit pornographischem oder Gewaltverherrlichenden Inhalt ungehindert zu sehen sind? Kennen Sie Facebook?

Mit ihrem Vortrag versuchen Herr Boris Ühlinger, von der Fachstelle KITU (Kommunikations- und Informationstechnologien im Unterricht) und Marcel Isler von der Internetplattform Schularena, die Eltern zu sensibilisieren und aufzuklären.

Mit gut verständlichen Worten und anhand vieler Beispiele aus dem Internet, klärten die beiden Referenten auf und appellierten an die Eltern ihre Verantwortung vermehrt wahrzunehmen. Das heisst: Den Internetkonsum zu kontrollieren, den Zugang zu bedenklichen Sites zu hindern; sich Zeit zu nehmen, mit den Jungendlichen zu reden und gemeinsam ins Internet zu gehen; zu schauen, was die Jugendlichen so interessiert. Das Wichtigste aber, ihnen Werte vorzuleben.

Im Anschluss an den Vortrag, konnten sich interessierte Eltern zu einem praktischen Teil anmelden. Unter Anleitung werden verschiedene Themen angesprochen: Chatten, Schutzmassnahmen, Browsereinstellungen, Downloaden und Uploaden und welche Spuren im Internet hinterlassen werden.

Die Jugendlichen selber werden in der Schule ebenfalls über die Gefahren im Internet unterrichtet.

Der Vortrag war sehr informativ, teilweise auch schockierend. Er wurde im Voraus angekündigt via Schülerzeitung, via Flyer und via Zeitungsinserat. Leider erschienen nur wenige interessierte Eltern.

Brigitte Bosshart, Schulbehördemitglied Beringen



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