Seit Anfang März beherbergt der Kindergarten Haargasse 5 kleine Junghühner von dem Geflügelbauer Gasser aus Trasadingen. Hier einige Infos:
Hallo wir sind da!!!
Name: Bibeli 1-5
Tiergruppe: Wirbeltiere,Vögel
Gattung: Hühner
Geschlecht: noch Unbekannt, einige haben aber schon Machogehabe und tragen „Güggelikäpfe“ aus
Geburtsdatum: 8. März 2008 (im Abstand von einigen Stunden)
Geburtsort: Brutapparat
Einzug im Kindergarten: im Alter von 1 Tag am 9. März 2003
Farbe: Anfangs gelb flauschig nach und nach weisse Federn
Besonderheiten: Spitzer Schnabel, 3 Zehen vorne und 1 Zehe hinten an jedem Bein. Zukünftiger Kamm auf dem Kopf bereits sichtbar. Augen an der Kopfseite, dahinter Ohr-Öffnungen. Flügel mit längeren Schwungfedern (wir flattern auch schon mal aus dem Käfig). Kropf am Hals um die Körner zu „bunkern“…
Nahrung: Junghennenfutter (bis 8 Wochen), Quarzsand für die Verdauung. Wasser ist immer da und Futter bekommen wir Morgens und Abends eine Hand voll. Wenn wir zuviel Futter bekommen, kriegen wir Bauchweh, Blähungen und Durchfall. Gras und Grünzeug ist noch tabu! -Wir kriegen Durchfall.
Wohnung: Unser Zuhause war zuerst eine grosse Kartonkiste. Nun haben wir ein Luxusmodell aus zwei umgekehrten Tischen mit Plastik ausgelegt und mit Einstreu und trockenem Heu. Ein paar dicke Holzäste laden zum „Hochsitzen“ ein und die Steine brauchen wir um den Schnabel zu wetzen. Rundherum haben wir ein Metallgitter.
Temperatur: Da wir ohne Glucke (Mutterhenne) aufwachsen und anfangs nur Flaum und erst langsam Federn kriegen, brauchen wir die ersten paar Wochen eine rote Wärmelampe,wo wir uns nahe aneinanderkuscheln.Nach und nach kommen wir ohne zusätzliche Wärmequelle aus.
Lieblingsbeschäftigung: Scharren und nach Körner picken
Ausgang: Da wir noch sehr kälteempfindlich sind, dürfen wir erst ins Freie wenn wir genug Federn haben und nur bei trockenem Wetter.
Sprache: Wir piepsen in den höchsten Tönen und wissen genau wenn jemand reinkommt gibt’s bald Futter über das wir natürlich herfallen. Wer weiss wann es die nächste Mahlzeit gibt. Streiten tun wir uns natürlich schon wie die grossen Hühner und natürlich um das Futter und wer das Sagen hat.
Betreuung: Wir haben eine liebe Betreuung von den Kindergartenkindern die uns Futter geben, Wasser wechseln und den Stall misten. Wir produzieren schon recht viel Mist. Beim Herumflattern verunreinigen wir auch aussenrum den Boden mit Einstreu. Deshalb müssen die Kinder auch oft mit dem Besen wischen. Natürlich haben die Kinder uns von Anfang an auf den Arm genommen und haben uns gestreichelt bis zum Einschlafen. Nun werden wir langsam kräftig und unsere Flügel tragen uns auch schon mal ein paar Zentimeter weiter und die Kinder können uns nicht mehr so leicht bei sich behalten.